Speedlink Ferret Gaming Maus im Test – Roccat Taito MTW Edition Gaming Mousepad Review

Wer sich über den Titel wundert: Wir haben uns entschieden dieses Mal gleich zwei neue Produkte in einem Review zu besprechen: Denn ein Gaming Mauspad ohne Maus zu besprechen ist irgendwie sinnfrei. Daher nutzen wir die Gelegenheit und testen das neue Roccat Taito Mauspad, in der vorliegenden MTW King Size Editon, gleich mit der neuen Gaming Maus von Speedlink: Der Speedlink Ferret. Speedlink wird den meisten bekannt sein durch das Speedlink Medusa NX 5.1 Surround Sound Headset, was wir ja kürzlich in einem Test besprochen haben. Die Ferret ist der „kleine Bruder“ der Speedlink Kudos, die wir uns zu einem späteren Zeitpunkt noch ansehen werden. Augenmerk bei diesem Test war die preisliche Komponente, die für jeden erschwinglich sein sollte, denn meistens kostet Gamer-Hardware ein Vermögen. Nicht so bei der Speedlink Ferret: Für knapp 20,- Euro ist die Gaming Maus am Markt erhältlich. Mit rund 25,- Euro ist das Roccat Taito Gaming Mauspad sogar noch 5 Euro teurer. Doch ist der kleine Preis der Ferret gleichbedeutend mit schlechter Qualität?

Der erste Eindruck der Speedlink Ferret
Die Ferret wird in einer stabilen schwarzen Verpackung geliefert und braucht sich vom „Drumherum“ in keinster Weise hinter den Grossen des Business (Roccat, Razer, Logitech) verstecken. Neben der Maus befinden sich noch eine Kurzanleitung und CD-ROM, mit den benötigten Treibern, mit an Bord. Die Ferret funktioniert allerdings auch gänzlich ohne diese Treiber, allerdings lassen sich im Ferret Gaming Control Panel die Maustasten sehr einfach zuweisen, genau wie die Einstellungen der DPI. Darum empfehle ich Euch schon, die Treiber zu installieren. Verbunden wird die Ferret über einen herkömmlichen USB Port. Leider ist der USB Stecker der Ferret zur besseren Signalübertragung nicht vergoldet bzw. verkupfert. Nimmt man die Ferret dann in die Hand, fällt eines direkt auf: Die Ferret ist sehr klein und verschwindet fast komplett in der Hand. Von der Größe ist die Ferret also mit der Logitech G9x Laser Gaming Maus zu vergleichen. Neben der kompakten Größe fällt auch das Gewicht der Ferret gering aus. Wer es lieber schwerer haben möchte wird enttäuscht sein: Gewichts-Tuning gibt es bei der Ferret nicht.

Ist der Rücken der Ferret noch in Klavierlack-Optik gehalten, sind die seitlichen Griffe für besseren Grip gummiert, genau wie die linke und rechte Maustaste. Etwas enttäuscht werden Spieler sein, die auf Tastenwunder stehen und ein halbes Keyboard auf der Maus auslagern wollen: Mit gerade mal zwei Daumentasten bietet die Ferret nicht gerade viele Tasten zur freien Entfaltung. Dafür hat die Ferret auf der Oberseite eine Schnellwahltaste für die DPI Einstellungen, mit der man vier DPI-Einstellungen von 400 bis 3200 DPI durchrotieren kann. Vorheriges Einstellen im Game Panel vorausgesetzt. Ebenso lassen sich den den DPI Settings verschiedene Farben zuordnen, die fortan über das Mausrad signalisiert werden.

Der erste Eindruck des Roccat Taito Mauspads
Aus dem jügsten Jointventure von Roccat und mTw, einem bekannten Gamer-Clan, der in allen Bereichen des E-Sports aktiv ist (u.a. ist mTwDimaga ein derzeit sehr guter Zerg Spieler in Starcraft 2), ist eine Weiterentwicklung des bekannten Roccat Taito Gamer Mauspads hervorgangen: Das Roccat Taito mTw King Size Edition Mauspad.

Geliefert wird das Taito Gaming Mauspad in einer schmalen, röhrenähnlichen Verpackung, in der das Mauspad aufgerollt untergebracht ist. Hat man das Mauspad aus der Verpackung befreit, habe ich mir direkt folgende Frage gestellt: „Ich dachte ich teste ein Mauspad und keine Schreibtischunterlage?!“. Mit 45.5cm x 37,0cm ist das Taito King Size wirklich SEHR groß. So mancher Spieler wird für diese Dimensionen überhaupt keinen Platz auf seinem Schreibtisch finden. Dies solltet Ihr also vor dem Kauf definitiv mal ausmessen, ob das Taito King Size auf Euren Schreibtisch passt. Das Taito Mauspad kann dann beidseitig benutzt werden, die bedruckte mTw-Oberfläche ist mit dem feinen, wärmebehandelten, Nano-Gewebe auf Geschwindigkeit ausgelegt, die etwas gröbere Rückseite auf bessere Kontrolle. So kann man neben den Mauseinstellungen auch das Mauspad je nach gewünschter Spielesituation anpassen. Getestet wurde das Taito mit allen gängigen Gaming Mäusen von Roccat, Razer, Speedlink, Logitech und Steelseries von mTw Spielern und ist auf bis zu 8000 darstellbaren DPI ausgelegt. Ob dies wirklich merkliche Unterschiede im Spielbetrieb offenbart, werden wir mit der Ferret im zweiten Teil des Reviews ausführlich besprechen. Stay tuned.

Edit:
Den zweiten Teil unseres Ferret & Taito Tests findet ihr mittlerweile hier

Marcus Lottermoser
Streamer/YouTuber/Redakteur at Myself
Jahrgang '79, seit Ende der '80er nerdiger Gamer. Absolvierte die Ausbildung zum Editor bei der Computec Media AG (PC Games) in Fürth. Kommunikationsdesigner durch die School of Life, Streamer und YouTuber aus Leidenschaft! Google+