Was ist eigentlich mit Rift? Trion Worlds MMO erscheint Anfang März

Nach Aion und Star Trek Online ist es wieder still geworden auf dem Markt der MMO-Neuerscheinungen. Sicherlich stehen mit Guild Wars 2 und Star Wars noch zwei namenhafte MMOs in den Startlöchern, deren genaues Releasedatum allerdings noch unbekannt ist. In weiter Zukunft liegen noch die MMOs im FallOut und BioShock Universum, mindestens ebenso weit weg sind ein Warhammer 40k und das Next Gen Blizzard MMO. Umso erfreulicher, dass es mal wieder ein neues MMO mit festem Releasetermin gibt: Rift aus dem Hause Trion Worlds. Das neue MMO ist für Anfang März terminiert und wenn alles glatt läuft, steht Rift am 4. März in den Regalen.

Doch was ist Rift eigentlich? Grob gesagt ein Fantasy MMO wie die anderen auch. Man entscheidet sich für eine Fraktion (Wächter oder Skeptiker) und wählt anschließend aus vier Archetypen (Krieger, Kleriker, Schurke und Magier) seinen Held aus. Das besondere: Jede Archetyp bietet sieben Unterklassen, auf die man sich im späteren Spielverlauf spezialisieren kann. Bis zu drei Unterklassen lassen sich sogar miteinander kombinieren. So kann man sich z.B. als Kleriker später „Druiden Schamanen Läuterer“ nennen. Hier ist der Fantasie also kaum Grenzen gesetzt, wie man die Builds miteinander kombinieren will, um wichtige Fähigkeiten und Boni jeder Unterklasse mitzunehmen. Der Clou: Bis zu vier dieser Builds kann man speichern und jederzeit außerhalb des Kampfes wechseln.

Sprich unterschiedliche Builds für PvE, PvP, Solo oder Raids sind in Rift kein Problem. Doch worum gehts in Rift eigentlich? Die Spielwelt Telara wird von Rissen (engl. Rifts) bedroht, aus denen einst verbannte Dämonen zurück in die mittlerweile friedliche Welt von Telara strömen. Diese Risse können überall in der Spielwelt entstehen. Ziel ist es nun, die Bedrohung aus den Rissen zurück zuschlagen. Gelingt dies nicht, errichten die Dämonen einen Stützpunkt an den Rifts und beginnen mit der Invasion auf Telara. Die Stärke und Dauer der Rifts soll dabei ebenfalls variieren. Ob nun für wenige Minuten mit schwachen Trash-Mobs, oder für mehrere Tage mit heftigen Boss-Gegnern, wofür man einen Raid braucht, ist ebenfalls Zufall.

Genau an diesen Rifts wird es dann auch PvP zwischen den beiden Fraktionen geben. Ob das Endgame fernab von den Rifts noch Raids oder PvP bietet, ist bisweilen allerdings noch unbekannt. Insgesamt ist der erste Eindruck durchweg positiv, abzuwarten bleibt aber, ob Rift im Endgame auch noch punkten kann, oder sich alles nur als heiße Luft entpuppt. Einen Blick auf Rift werde ich (sofern es meine Zeit zulässt) auf alle Fälle riskieren.

Marcus Lottermoser
Streamer/YouTuber/Redakteur at Myself
Jahrgang '79, seit Ende der '80er nerdiger Gamer. Absolvierte die Ausbildung zum Editor bei der Computec Media AG (PC Games) in Fürth. Kommunikationsdesigner durch die School of Life, Streamer und YouTuber aus Leidenschaft! Google+