Lost Vale & Tomb of the Vulture Lord

Zeit mal wieder eine kleine Wasserstandsmeldung über unseren Warhammer Progress los zuwerden. Mittlerweile habe ich Renown Rank 50 erreicht, also noch 5 Level bis ich das komplette Invader Set tragen kann, von dem ich bereits 3 Teile auf der Bank (Gloves, Boots und Shoulders) liegen haben. Für die restlichen 3 Teile (Chest, Head & Belt) habe ich bereits genügend Invader Crests gesammelt um sie mir beim Vendor kaufen zu können.

Allerdings reichen mir 5 Teile, da der 6er Bonus aus Tanksicht eher uninteressant ist. Der letzte Slot wird dann wohl mit einem Dark Promise Teil aufgefüllt, wo ich derzeit die Wahl zwischen Chest und Schultern hätte. Worauf genau die Wahl fällt, muss ich noch mal durchrechnen.

Derzeit trage ich 5x Conqueror und 1x Sentinel (Head), sehr woundslastig gesockelt, damit ich ans Cap (10,5k) komme.

Gestern haben wir zum dritten mal Lost Vale gecleart, zum ersten mal an einem Abend. In gut 4 Stunden war die Instanz komplett clear. Dabei ist unser Setup eher suboptimal: 2 Chosen, 2 DoKs, 1 Schaman & Choppa. Sprich mit optimierten Setup müsste Lost Vale noch schneller zu clearen sein, also deutlich unter vier Stunden.

Mit Ausnahme von 2 Bossen ist die Instanz ehr einfach gehalten. Die meisten Encounter sind simples Tank&Spank. Bei 2 Encountern muss man lediglich als Tank bretthart sein, da sonst nach 2 Swings schnell Schicht im Schacht ist. Das ist u.a. einer der Gründe, warum man mit 2 Tanks loszieht, da bei diesem Boss Crossguard mehr als empfehlenswert ist, da der Tank dadurch 50% weniger Schaden kassiert.

Ansonsten müsste man jeden zweiten Swing avoiden, da die Kellen nicht mitigierbar sind und around 7500 Schaden pro Swing machen. Bei 10,5k HP bedeuten also zwei Swings in a Row den sicheren Tod.  Wie schon gesagt, muss man hier mit Crossguard, Moral Fähigkeiten, Trinkets etc. etwas tricksen.

Zum Gesamteindruck: Grafisch recht ansprechend, detailreicher als die WoW-Instanzen. Leider sind die Bosse deutlich unter WoW-Niveau.
Ein Makel der wirklich nervt: Nach einem Wipe sind die Laufwege extrem lang. Zum Glück kann man in der Instanz mounten.

Als wir Gestern auf unseren zweiten Chosen für LV gewartet haben, haben wir just for Fun mal mit dem Tomb of the Vulture Lord angefangen um hier auch mal langsam durchstarten zu können. Hier muss man sagen, das es grafisch nicht ganz so ansprechend ist wie das Lost Vale, dafür aber von der Encounter-Schwierigkeit eine ganz andere Liga ist.

Um erstmal zu den Bossen gelangen zu können, muss man dynamisch respawnenden Trash bekämpfen uns sich Indiana Jones mäßigen Fallen stellen: Schwingende Pendel, Pfeile die aus der Wand schießen etc. Ganz witzig gemacht und auf jeden Fall unterhaltsamer als der LV Trash.

Gestern konnten wir uns den ersten Boss ansehen, den wir auch nach gut einer Stunde gelegt haben, den zweiten haben wir leider nicht mehr geschafft, da unsere Chosen dann aufgetaucht ist. Aber im Prinzip wissen wir, wie wir die Taktik umsetzen müssen.

Interessant hierbei ist, dass die gesamte Gruppe bei den Encountern gefordert wird, es also nicht nur noch auf Tank und Heiler ankommt. Mal muss man kicken und stunnen, mal aus der LoS rennen etc. Zudem haben die VL Bosse im Gegensatz zu denen in LV einen sehr knapp bemessenen Enrage-Timer. Sprich neben den o.g. Aufgaben brauch man am besten auch noch DPS aus der Hölle. Beim ersten Boss fielen sowohl der Boss als auch ich zeitgleich um, einfach weil ich keine Cooldowns mehr hatte.

Fazit: Man merkt deutlich das VL die neuste Instanz in Warhammer und wesentlich fordernder ist, als die alten Instanzen.
Hier freue ich mich schon auf die nächsten Encounter, da schon die ersten 2 Bosse ans WoW Niveau herangereicht haben, aber noch zu den einfacheren im VL Tomb zählen sollen.

Marcus Lottermoser
Streamer/YouTuber/Redakteur at Myself
Jahrgang '79, seit Ende der '80er nerdiger Gamer. Absolvierte die Ausbildung zum Editor bei der Computec Media AG (PC Games) in Fürth. Kommunikationsdesigner durch die School of Life, Streamer und YouTuber aus Leidenschaft! Google+