Ruhm des Schlachtzüglers von Ulduar

Da man neben den ganzen Prüfung des Kreuzfahrer Raids derzeit recht wenig machen kann, A Tribut to Mad Skill (25 Versuche übrig) hat Dementum bereits geschafft, nun steht nur noch A Tribute to Insanity (50 Versuche übrig, also ohne Wipe durchkommen) auf dem Plan, sowie Earth, Wind & Fire, was wir nächste ID angehen wollen, haben wir uns diese ID noch mal Ulduar gewidmet, mit dem erklärten Ziel Yogg Saron mit 0 Watchern zu machen, also das Achievement „Alone in the Darkness“.

Also haben wir uns in Ulduar getroffen und fix alle anderen Encounter einfach auch im Hard-Mode gemacht, damit der eine oder andere noch seinen „Eisenbeschlagenen Protodrachen“ einsacken kann.

Das Ganze gestaltete sich einfacher als erwartet. Ich selbst kannte ja bis auf Mimiron (Brandmeister) & Vezax (Ich liebe den Geruch von Saronit am Morgen) alle Hardmodes aus dem 10er Raid, den ich damals ja noch mit Mem bei GoA initiiert hatte. Im 25er sind die Taktiken ja nahezu identisch, einzig mehr Schaden prasselt auf die Tanks und die Gruppe herein.

Ruhm des Schlachtzüglers

XT gestaltete sich recht einfach, da Orbitales Inferno (also mit allen Türmen aktiv) mit relativ hohem Itemlevel auf dem Gear auch die HP und den Schaden der Fahrzeuge prozentual ansteigen lässt und somit mehr Spielraum für Fehler offen lässt.

Insgesamt fielen auch die restlichen Encounter durch den Gearvorsprung (Itemlevel 245+) insgesamt wesentlich leichter, als damals mit Itemlevel 232. Mehr Schaden, mehr HP und größere Heals schaffen einfach größere Puffer um Fehler zu verzeihen.

Und so spielten wir uns von Hard Mode zu Hard Mode bis wir dann schließlich Ulduar fast komplett gecleart hatte. Yogg Saron sparten wir uns allerdings auf, da wir diesen dann an einem Abend komplett +0 tryen und killen wollen. Das ist dann auch das letzte Achievement, was mir zum Eisenbeschlagenen Protodrachen fehlt.

Um den Abend perfekt ausklingen zu lassen, besuchten wir auch noch gleich Algalon, den ich zum ersten mal besuchen durfte. Ein recht interessanter Encounter, auch wenn die Sternenbahnen unter dem durchsichtigen Boden wohl mittelfristig zu Epileptischen-Anfällen führen würden. Hier bin ich recht froh, das ich Algalon nicht in Progresszeiten kennen gelernt habe, da stundenlanges Getrye bei dem Boss wohl irgendwann das Hirn matschig machen würde. Ob es eine gute Wahl war, diese Effekte einzubauen, bzw. den Boden durchsichtig zu machen, halte ich für fragwürdig.

Algalon

Im Farmmode zum einmaligen Ansehen war es ok. Denn immerhin konnte ich bei Algalon so noch den Titel „Astralwandler“ gleich mitnehmen. Ich bin gespannt, wie dann in den nächsten Tagen die Yogg Saron +0 Trys laufen werden.

Marcus Lottermoser
Streamer/YouTuber/Redakteur at Myself
Jahrgang '79, seit Ende der '80er nerdiger Gamer. Absolvierte die Ausbildung zum Editor bei der Computec Media AG (PC Games) in Fürth. Kommunikationsdesigner durch die School of Life, Streamer und YouTuber aus Leidenschaft! Google+