Die Razer Naga – eine MMO Gaming Maus im Review – Teil 1: Lieferumfang, Installation und ein erster Eindruck

Wie der regelmäßige Leser feststellen wird, haben wir momentan quasi die Mausefalle aufgestellt. Allerdings ist uns dieses Mal keine Maus, sondern quasi eine Schlange, nämlich die Razer Naga, in die Falle gegangen. Die Naga wird von Razer, dem Hersteller, der sich speziell auf Gaming-Hardware spezialisiert hat, als MMOG Gaming Mouse vermarktet und verfügt als auffälligstes Merkmal über 12 Buttons, die an der linken Seite der Maus in Num-Lock Form angeordnet sind. Allein aus diesem Tastenlayout wird deutlich, dass die Maus für Rechtshänder designt ist, Linkshänder sollten auf eine der beidhändigen Mäuse aus dem Razer Sortiment zurückgreifen (bspw. die Razer Lachesis, oder aber die Razer Death Adder Left Hand Edition, die weltweit erste Maus speziell nur für Linkshänder).

Lieferumfang der Naga
Geliefert wird die Naga handelsüblich in einem edlen Hochglanzkarton. Öffnet man diesen, hat man nicht nur die Maus in der Hand, sondern auch zwei Anleitungen (eine für den Schnellstart und das umfassendere Master Manual), einen Produktkatalog, einen Razerlogo-Aufkleber, sowie eine Trainingshilfe für die doch ungewöhnliche, weil einzigartige, Tastenkonfiguration der Maus.

Bei den mitgelieferten Tastentrainern der Trainingshilfe handelt es sich um kleine, aufklebbare Gummipunkte, die man auf die 12 Buttons an der Seite kleben kann, um so zu Beginn die Tasten mit den Fingerspitzen besser erkennen zu können. Dabei empfiehlt Razer verschiedene Basis-Muster, damit man sich die Lage der Buttons besser einprägen kann. Die Gummis sind dabei nur als Provisorium gedacht, Razer behauptet, dass sich ein Großteil der Spieler selbst und ohne diese Hilfen, nach 18 Stunden Spielzeit an die Maus und das Buttonlayout gewöhnt hat. Das wollen wir natürlich im späteren Test überprüfen.

Was man übrigens nicht bekommt, ist eine Installations-CD mit Treibern. Die Installation läuft vielmehr so ab, dass man erst die Maus anschließt und sich dann die Treiber von der Razer Seite herunter lädt. Manch einem mag das nicht behagen, bedenkt man aber, dass 90 % der mitgelieferten Treiber bei neuer Hardware eh nicht mehr aktuell sind, wenn man das Produkt in den Händen hält, ist das Fehlen einer Treiber-CD kein wirklicher Minuspunkt, denn um das Herunterladen der aktuellen Treiber kommt man ohne hin nicht herum.

Installation und erster Eindruck
Die Installation ist denkbar einfach: Die Maus mit dem USB Port verbinden, Software von der Razer Seite herunter laden und installieren, fertig. Bei der Installation fällt auf, dass das Kabel, anders als üblich, nicht gummiert, sondern von einer Art Textil überzogen ist, was einen sehr robusten Eindruck macht und besser vor Kabelbrüchen schützt. Der USB Anschluss ist zur besseren Signalübertragung verkupfert, jedenfalls suggeriert dies die Farbe. Die Oberfläche der Maus ist, wie bei vielen Konkurrenten, für bessere Griffigkeit etwas stumpfer und gummiert, die Seiten sind in Hochglanzkunststoff gehalten. Die Glider, oder vielmehr der Glider, umfasst fast den gesamten Rand der Unterseite und macht einen robusten Eindruck. Auf der Unterseite befindet sich auch der Umschalter zwischen Basic und Advanced Tasten-Mode, zu dem wir im nächsten Teil des Testes kommen werden.

Nimmt man die Maus dann mal in die Hand, stellt man fest, dass der Ringfinger, anders als bei vielen anderen Konkurrenten, eine Ablage neben der rechten Maustaste findet, was auf Anhieb sehr angenehm ist.

Im nächsten Teil des Tests werde ich mich dann den Besonderheiten dieser Maus, nämlich dem Tastenfeld und seiner Konfiguration, widmen.

Update: Mittlerweile ist der zweite Teil unseres Razer Naga Reviews hier zu finden.

Marcus Lottermoser
Streamer/YouTuber/Redakteur at Myself
Jahrgang '79, seit Ende der '80er nerdiger Gamer. Absolvierte die Ausbildung zum Editor bei der Computec Media AG (PC Games) in Fürth. Kommunikationsdesigner durch die School of Life, Streamer und YouTuber aus Leidenschaft! Google+