World of Tanks: Abtrünnig

Nachdem ich ja neulich etwas über meinen Jagdpanther geschrieben habe (den ich nach wie vor für sehr stark halte), muss ich bekennen, dass ich nun auch fremd gehe. Seit heute habe ich wieder einen russischen Tank im Hangar stehen. Warum tue ich mir aber den Grind an? In gewisser Weise, um wirklich mal einen Vergleich zu haben, ob die russischen Panzer momentan wirklich so viel stärker sind, wie man es teilweise denkt. So ist der KV im Tier 5 momentan sicherlich ein Monster, schon alleine wegen seiner Fähigkeit, fast alles zu oneshotten, während an der Panzerung viele Geschosse einfach abprallen. Dass da der Turm wie der von einer Kirche aus allem herausragt, stört nur noch peripher.

Außerdem, auch das muss man klar sagen, fliegen die ersten Tier wie im Flug vorbei. Man hat deutlich mehr Erfahrung als früher, dazu kommt, dass dank Premium auch die XP schneller fließt. Und man hat natürlich zur Not voll upgegradete T5-7 Tanks in der Garage, die die Kohle scheffeln können. Ein anderes Problem sind natürlich die Garagenslots. Ehrlich gesagt, ich persönlich habe gerne eine große Auswahl und kann mich von alten Elite Tanks nur schwer trennen. Insofern habe ich hier nochmal etwas Gold in Garagenslots verbraten, eine Investion, die allerdings dann quasi für die Ewigkeit ist. Ein weiterer Nachteil: man fährt eben wieder Gammeltanks, die man auch nicht voll upgradet, weil man eben dank doppel XP beim ersten Sieg am Tag kaum Spiele mit dem Tank bestreiten muss. Insofern kann der Anfang eines Seitenwechsels Vor- und Nachteile haben. Andererseits ist es definitiv mal eine Abwechslung und es gibt einem neue Erkenntnisse über die Stärken und Schwächen der Tanks.

Marcus Lottermoser
Streamer/YouTuber/Redakteur at Myself
Jahrgang '79, seit Ende der '80er nerdiger Gamer. Absolvierte die Ausbildung zum Editor bei der Computec Media AG (PC Games) in Fürth. Kommunikationsdesigner durch die School of Life, Streamer und YouTuber aus Leidenschaft! Google+