WoW in der Krise? World of Warcraft verliert 600.000 Abonnenten – 11.4Mio bleiben noch

Letzte Woche gab es eine interessante News, auf die ich heute nochmal näher eingehen möchte. Das erste Mal seit langer Zeit wurde wieder einmal offiziell von Seiten Blizzards über die aktuellen Abonnentenzahl gesprochen. Letzer Stand war kurz vor dem Cataclysm-Release: 12 Millionen und damit besser als die alte Bestmarke von 2008 mit 11,5 Millionen, kurz vor dem WotLK-Start. Nun könnte man ja annehmen: Ein neues Add-On, frischer Content, viel zu tun: Hey, da werden doch mehr Abonnenten WoW zocken als noch vor Cataclysm-Release, oder? Also 12,x Millionen?

Weit gefehlt, die Abo-Zahlen sind auf 11,4 Millionen gesunken, und somit schlechter als vor WotLK 2008! Blizzard bekommt also promt die Quittung für ein durchwachsenes (oder eher schlechtes) Add-On. Klar, die Überarbeitung der alten Gebiete ist toll, richtet sich aber eher an Spieler, die neu mit dem Spiel anfangen. Von den alten Hasen twinkt kaum einer im Bereich 1-60. Für Max-Level Spieler bietet Cataclysm einfach zu wenig Content. Denn außer Raiden und PvP gibt es exakt nichts zu tun. Die einzige Motivation in WoW besteht nur noch aus Items. Und die gibt es auf die schnelle in Raids, oder jetzt auch Dungeons. Dazu bekommen wir im Patch 4.1 aufgewärmte Kost, Patch 4.2 lässt noch immer auf sich warten.

Warum zum Geier die guten Sachen aus Zul Gurub, wie etwa Münzen sammeln, eine eigene Ruffraktion, oder auch die verschiedenen Bosse am Abgrund des Wahnsinns, wo man alle Bosse für ein Trinket machen musste, nicht einfach übernommen hat, bleibt mir ein Rätsel. So hätte man neben den Items (die kein Raider braucht), wenigstens noch etwas zu tun. Aber nein, diese Sachen, die Spieler auch nach Monaten noch ZG getrieben haben, wurden nicht übernommen. Nur noch schnelle Epics. In meinen Augen ein Satz mit X: Patch 4.1, das war wohl nix.

Aber auch an anderer Stelle wurde geschlampt: Ein dummer Timesink Beruf (Archäologie), zwei langweilige Rassen, ohne neue Klassen, keine großartigen Features, da der Pfad der Titanen ja gestrichen wurde. Dann auch nur 5 Level. Tja, kein Wunder, wenn die Spieler irgendwann die Nase voll (von der Langeweile) haben und stattdessen Rift, oder was anderes, spielen gehen. Selbst an neuen Rewards für die Angeldaily (die mir immer viel Spaß gemacht haben) wurde gespart. Keine Pets, keine neue Angel. Echt schwach.

During today’s Activision Blizzard earnings call, World of Warcraft and its expansion Cataclysm were two very hot topics. Listeners asked a number of questions related to the game, more than any other title or franchise in the publisher’s stable.

Of note, World of Warcraft’s subscriber base has reached pre-Cataclysm levels, according to Mike Morhaime, CEO of Blizzard Entertainment. He then later stated an actual number, with subscriptions at the end of March clocking in at right around 11.4 million.

That’s down by about 5% from the announced 12 million mark late last year. Interestingly enough, that was right before Cataclysm released. In fact, it’s actually lower than the milestone reached in 2008 with the release of Wrath of the Lich King.

But one important thing to point out, and Mr. Morhaime touched on this as well, is that World of Warcraft’s subscriber base does not change linearly. It fluctuates based on content consumption, which players seem to be doing a whole lot of — at a more rapid pace — with Cataclysm. „Subscriber levels have decreased faster than previous expansions,“ he said.

Surprising? Not really. We have to remember that when these numbers were pulled, Cataclysm was in a bit of a lull. The expansion had been out for close to four months, and most of its content had been consumed by a large percentage of the player base — aside from heroic raids.

Marcus Lottermoser
Streamer/YouTuber/Redakteur at Myself
Jahrgang '79, seit Ende der '80er nerdiger Gamer. Absolvierte die Ausbildung zum Editor bei der Computec Media AG (PC Games) in Fürth. Kommunikationsdesigner durch die School of Life, Streamer und YouTuber aus Leidenschaft! Google+