Patch 3.1: 14 Bosse in Ulduar

Nach wochenlangem Rätselraten gab es heute die ersten offiziellen Preview-Informationen seitens Blizzard zum bevorstehenden 3.1er Patch, der die neue Raidinstanz Ulduar samt T8 Sets beinhalten wird.

14 Bosse werden uns insgesamt in Ulduar erwarten, 11 Bosse davon mit optionalen „Hard Modes“, also Zusatzoptionen wie derzeit bei Sartharion plus 1,2 oder 3 Adds. Anderes als Sartharion +3 sollen diese Encounter aber mit mehr (und wahrscheinlich verbesserten (ist aber noch nicht bestätigt)) Loot aufwarten und nicht wie derzeit nur mit Titeln oder Mounts. 

Eine Entscheidung die ich nur begrüßen kann, denn nicht jeder kann sich über ein Archievment samt Titel oder Mount als Bonus motivieren. Bessere Items mit höherem Itemlevel locken hingegen schon mehr Spieler hinter dem Ofen hervor. Denn ich möchte mein Char perfektionieren, was somit das beste und verfügbare Gear bedeutet. Und wenn es das nur über Hard Modes gibt, bitte schön, da bin ich dabei. Mounts und Titel hingegen dienen nur der Kosmetik, no need.

Ulduar ist natürlich weiterhin in der 10er, als auch in der heroischen 25er Fassung zu spielen. Hier brauchen sich kleine und große Raidgruppen also keine Sorgen machen, es wird jedem etwas in der neuen Instanz geboten werden. Für jeden? Es bleibt zu hoffen, daß gerade auch die HardCore Raider wieder ihren Spaß im Raidbusiness finden werden, wenn wahrscheinlich auch nur über die Hard Modes.

Ebenso gab Blizzard bekannt, dass es erstmalig im PvE den sogenannten Vehicle Combat geben wird. Ähnlich wie bei Malygos in Phase 3 steuert ihr nicht Euch selbst im Kampf gegen den Flammenleviathan, sondern Fahrzeuge, die spezielle Fähigkeiten haben werden. Fähigkeiten die benötigt werden, um den Flammenleviathan zu besiegen. Bleibt nur zu hoffen, daß sie diesen Vehicle Combat relativ bugfrei realisiert bekommen, denn wenn ich an Malygos zurück denke, gab es gerade am Anfang doch ein paar Probleme beim Drachensteuern. Ich hoffe das Blizzard hier aus seinen Fehlern gelernt hat und es in Ulduar und somit Patch 3.1 besser machen wird.

Bleibt nur noch zu hoffen, das Blizzard sich nicht mehr zu lange Zeit lassen wird, bis Patch 3.1 auf den Test Servern zur Verfügung steht. Mir juckt es schon gewaltig in den Fingern, endlich mal wieder etwas neues zu entdecken, was hoffentlich etwas schwerer (und vorallem sinnvoller) als der derzeitige Content ist.

Die komplette News findet ihr hier:

Jahrtausendelang lag Ulduar in von Sterblichen unberührtem Schlaf, fernab von ihren Sorgen, Nöten und Streitigkeiten. Nun jedoch ist der Komplex entdeckt worden und die Frage steht im Raum, welchem Zwecke er ursprünglich dienen sollte. Manche glauben, Ulduar sei eine Stadt, erbaut zum Ruhme ihrer Schöpfer, andere wiederum halten es für eine Schatzkammer, in der unzählige Schätze versteckt liegen, vielleicht sogar die Relikte der Titanen selbst. Sie haben sich geirrt. Hinter den Toren liegt keine Stadt, keine Schatzkammer und auch nicht die endgültige Antwort auf die Geheimnisse der Titanen. Alles, was diejenigen erwartet, die es wagen, einen Fuß nach Ulduar hineinzusetzen, ist ein Grauen, welches selbst die Titanen nicht zu vernichten wagten, etwas Böses, das sie lediglich… in Schach hielten.

Unterhalb des uralten Ulduar wartet der Alte Gott des Todes, raunend… Passt auf, wo Ihr hintretet, oder sein Gefängnis wird zu Eurem Grab werden.

Angelegt als der nächste Schritt in der Reihe der Schlachtzüge in „Wrath of the Lich King“, wird Ulduar die Spieler mit umwerfenden Zwischensequenzen, ausladenden Schlachtfeldern und neuartigen Boss-Begegnungen in seinen Bann schlagen. Das Design Ulduars zielt auf ein einzigartiges und innovatives Schlachtzugserlebnis, das sowohl Spaß machen als auch für Schlachtzugsveteranen noch neue Herausforderungen – und Belohnungen – bereithalten soll. In dieser kleinen Vorschau auf World of Warcrafts neuesten Schlachtzugsdungeon nehmen wir seine Besonderheiten unter die Lupe, die Ulduar aus der Menge der großartigen Dungeons, die World of Warcraft zu bieten hat, herausstechen lassen.

Willkommen in Ulduar

Viele Spieler haben bereits erste Lorbeeren in Naxxramas sammeln und sich im Sartharion-Schlachtzug warmmachen können. Ulduar ist jedoch das erste Beispiel für die riesige, wahrhaft epische Schlachtzugsbandbreite, die diese Erweiterung beinhaltet, wie sich bereits in der Sekunde, in der man die Instanz betritt, zeigt. Der offensichtlichste Unterschied zwischen Ulduar und seinen Vorgängern liegt darin, dass der Dungeon aus zwei verschiedenen Schlachtzugsbereichen besteht. Der erste Teil ist ein epischer Kampf gegen eine überwältigende Armee, die zwischen Euch und dem Eingang zum Dungeon steht, während Ihr Euch im zweiten Teil in das Herz des Dungeons selbst stürzen und endlich die Geheimnisse Ulduars aufdecken könnt.

Ulduars neuer Herr hat seine eigene gewaltige Eisenarmee mobilisiert, um den Eingang nach Ulduar zu bewachen und alle ungeladenen Gäste – was im Besonderen und Speziellen Euch beinhaltet – am Betreten des inneren Sanktums zu hindern. Glücklicherweise werdet Ihr der Eisenarmee nicht mit leeren Händen entgegentreten müssen: Obwohl die Hauptstreitkräfte der Horde und der Allianz im Kampf gegen Truppen an der Pforte des Zorns und gegeneinander gebunden sind, ist es einigen, die die wahre Tragweite von Ulduars Bedrohung begriffen haben, gelungen, eine kleine Flotte von Belagerungsvehikeln zu versammeln, um Euch in Eurem Angriff zu unterstützen.

Diese Fahrzeuge müssen weise eingesetzt werden, damit der Durchbruch durch Ulduars Verteidigungslinien gelingen kann. Eine Mischung aus Motorrädern, Verwüstern und Belagerungsmaschinen wird Euch zur Verfügung stehen, wobei jedes Gefährt dem Piloten und den Passagieren einzigartige Fähigkeiten verleiht. So ist es zum Beispiel den Fahrern von Motorrädern möglich, Teiche aus flüssigem Teer zu erschaffen, in denen Gegner stecken bleiben und die in Brand gesteckt werden können, während sich die Passagiere von Verwüstern in das Katapult des Fahrzeugs laden und in die Ferne schießen lassen können. Mit Umsicht eingesetzt, werden Euch diese und andere Fähigkeiten helfen, die Eisenarmee und andere Bedrohungen, die zwischen Euch und Ulduar liegen, zu dezimieren.

Eine dieser Bedrohungen ist der Flammenleviathan. Nachdem Ihr Euch durch die unzähligen Reihen der Eisenarmee gegraben habt, werdet Ihr Auge in Auge mit einem gewaltigen Panzer stehen. Mimiron hat den Flammenleviathan erschaffen als Teil des V0-L7R-0N Waffensystems, was bedeutet, dass er ordentlich austeilen kann. Normale Zauber und Fähigkeiten reichen nicht aus, dieses Monster auszuschalten, deshalb werdet Ihr auf Eure Belagerungsfahrzeuge angewiesen sein, um den Boss durch geschicktes Manövrieren zu überlisten und zu besiegen. Nachdem Ihr den Koloss zermürbt habt, müsst Ihr Spieler auf das Heck des Panzers befördern, um seine Verteidigungsgeschütze zu zerstören und den Leviathan zu sabotieren, bevor Ihr voranschreiten könnt. Es ist natürlich auch möglich, den Herausforderungsgrad dieses an sich schon wilden (aber sehr lustigen) Kampfes noch ein wenig höher zu setzen: Ihr könnt Euch an den verschiedenen Schwierigkeits- und Härtegraden des Flammenleviathans versuchen (siehe Kasten).

Natürlich ist der Spießrutenlauf aus Fahrzeugen, Eisenarmee und dem Kampf gegen den Flammenleviathan nur der Anfang von World of Warcrafts ambitioniertestem Schlachtzug. Patch 3.1 wird schon bald auf den öffentlichen Testrealms einschlagen, d. h. Ihr werdet mit eigenen Augen sehen können, was für weitere Gefahren hinter den Toren des uralten Ulduars lauern.

Hart gekocht

Ulduar illustriert auf brillante Art und Weise die neuen Designherausforderungen und -innovationen, die mit der größeren Bandbreite von Schlachtzügen in der Erweiterung einhergehen. Um den Zugang zu den Bestandteilen des Schlachtzugs einfacher zu machen, muss eine breite Variationspalette angeboten werden und doch müssen die Mittel, mit denen Spieler den Schwierigkeitsgrad des Schlachtzugs bestimmen können, überschaubar gehalten sein. Dieses Konzept wurde zuerst in „The Burning Crusade“ umgesetzt, mit der Einführung der „Heroisch“-Option. In „Wrath of the Lich King“ wird diese Idee mit der neuen Härtegradoption weitergetrieben.

Bossgefechte, die über einen Härtegradregler verfügen, werden von verschiedenen Variablen beeinflusst, die Spieler kontrollieren können und die den Schwierigkeitsgrad der Begegnung beeinflussen. So sind zum Beispiel im Fahrzeugteil von Ulduar vier Verteidigungstürme vorhanden, die man zerstören kann. Je mehr Türme Ihr intakt lasst, umso schwerer wird die Begegnung mit dem Flammenleviathan, aber umso reichhaltiger wird hinterher auch die Beute ausfallen.

Ulduar ist nicht der erste Dungeon, der mit Schwierigkeitsgraden arbeitet, jedoch ist er sicherlich derjenige, der das Meiste daraus macht. Von 14 Bossen verfügen 11 über Härtestufenregelungsmöglichkeiten, die zusätzliche Herausforderungen und Belohnungen ermöglichen. Ulduar wird damit eine weite Spannbreite an Spielstilen ansprechen und der Wiederspielbarkeitswert wird über eine lange Zeit erhalten bleiben.

Quelle: http://www.wow-europe.com/de/info/underdev/3p1/ulduar.xml

Marcus Lottermoser
Streamer/YouTuber/Redakteur at Myself
Jahrgang '79, seit Ende der '80er nerdiger Gamer. Absolvierte die Ausbildung zum Editor bei der Computec Media AG (PC Games) in Fürth. Kommunikationsdesigner durch die School of Life, Streamer und YouTuber aus Leidenschaft! Google+