Aion Level Guide – 20 bis 25 – Stigmas, Grinden und wenig Quests

Nachdem es im letzten Guide ja bis Level 20 ging, will ich genau an diesem Punkt heute einsetzen. Direkt nach dem Erreichen von Level 20 bekommt ihr eine neue Quest („Dem Schicksal kann man nicht entrinnen“), die Euch zurück zu Munin, also in das Startgebiet Ishalgen, schickt.

Am Ende dieser Questline bekommt ihr die Fähigkeit Stigmas auszurüsten. Euer erstes Stigma und die benötigten Stigmascherben, 300 an der Zahl, bekommt ihr gleich als Belohnung dazu. Diese Stigmascherben benötigt ihr beim Ausrüsten der eigentlichen Stigmas und können später im Abyss bei allen Mobarten nachgefarmt werden.

Die Stigmas könnt ihr übrigens im Pandämonium beim Stigma-Meister ausrüsten.

Die eigentliche Quest „Dem Schicksal kann man nicht entrinnen“ gestaltet sich als recht einfach, man muss lediglich einmal Kreuz und Quer durch Ishalgen laufen und mit allen möglichen NPCs reden. Lediglich am Ende erwartet Euch ein kleiner gescripteter Kampf, der aber ebenfalls recht unspektakulär ist. Da jedes Stigma gleichbedeutend mit einer neuen Fähigkeit ist, solltet ihr diese Quest direkt als erstes in Angriff nehmen.

Doch wohin als nächstes? Die Kampagnen-Quest schickt uns nach Morheim. Allerdings geht diese Questline erst so richtig mit Level 23 los, wofür wir noch etwas klein sind. In Morheim selbst gibt es nur sehr wenig Quests zu Beginn von Level 20, mit denen man höchstens auf Level 21 questen kann.

Daher ist der bessere Weg nach Brusthonin zu gehen. Hier gibt es zwar auch sehr wenig Quests, aber immerhin gibt es 2 instanzierte Versionen von Brusthonin, so das man im Kanal 2 weit weniger Spieler und Bots antrifft, als in Morheim.

So hart es nun klingt, 3 Level, also bis Level 23, müssen nun gegrindet werden. Der verwöhnte WoW-Spieler wird gar nicht mehr wissen was das ist, aber in der Tat gibt es zu wenig Quests um nur durch Questen die 23 zu erreichen. Hier muss man also stumpf 3 Level lang Mobs hauen. Welche Mobs einem liegen, dürfte von Klasse zu Klasse unterschiedlich sein. Ich habe 3 Level lang den Schreckensmais getötet. Nicht sehr anspruchsvoll, aber immerhin ging es schnell.

Mit 23 kann man dann wieder nach Morheim wechseln, wo man alle Quests annehmen und erledigen kann. Schnurr (für die Quest „Der verschwundene Taiga„) steht übrigens auf den Dächern der Häuser in der Eisfestung von Morheim. Hier müsst ihr ein wenig rumfliegen, da er jedes Mal auf einem anderen Dach spawnt.

Etwas nervig ist die Quest „Unwiderstehliche Suppe“ vom Koch am Fluss. Hier muss man verschiedene Materialien sammeln und am Suppentopf zubereiten (den Topf einfach anklicken) um dann das gekochte Resultat Spedor (der steht unter dem Wasserfall) anbieten. Leider mag Spedor nicht jede Suppe, so das ihr ggf. öfters ein Süppchen zubereiten müsst. Spedor despawnt nur leider jedes Mal, so das er wahrscheinlich zu den meist becamptesten NPCs in Morheim zählt. Zumindest in der Zeit als ich dort gelevelt habe.

Bis Anfang/Mitte 24 reichen die Quests in Morheim, dann schlägt wieder das Questloch zu. Hier empfiehlt sich abermals ein Wechsel nach Brusthonin, was ihr zu diesem Zeitpunkt komplett durchquesten könnt, mit dem ihr recht einfach auf Level 25 kommen solltet.

Wie ihr seht, werdet ihr euch an den Gedanken gewöhnen müssen in Aion doch das eine oder andere mal Grinden zu müssen, da es, zumindest was die Quests angeht, noch nicht so durchgestylt ist wie WoW. Aber zumindest in WoW-Classic gab es diese Questlöcher damals zu Beginn auch noch. Die gleichen Erfahrungen hat übrigens Tina auch schon gemacht…

Marcus Lottermoser
Streamer/YouTuber/Redakteur at Myself
Jahrgang '79, seit Ende der '80er nerdiger Gamer. Absolvierte die Ausbildung zum Editor bei der Computec Media AG (PC Games) in Fürth. Kommunikationsdesigner durch die School of Life, Streamer und YouTuber aus Leidenschaft! Google+