Lena gewinnt mit Satellite den ersten Eurovision Song Contest seit 1982 – Google wusste es schon vorher

Vor 28 Jahren konnte Deutschland mit Nicole und dem Titel „Ein bisschen Frieden“ das erste und einzige Mal den Titel nach Deutschland holen. Nun, 28 Jahre später, gelang es Lena mit ihrem Smash-Hit Satellite erneut, dieses kleine Wunder zu bewerkstelligen. Lena, Siegerin beim Eurovision Song Contest, und das mit deutlichem Punktevorsprung. Gratulation dazu!

Insgeheim bewunder ich allerdings den Mann im Hintergrund um einiges mehr, denn was Stefan Raab, neben seinen abendfüllenden Sondersendungen, auf die Beine stellt, ist wirklich bewundernswert. Nach dem Sieg beim Grand Prix bleibt jetzt nur die Frage offen, was packt Stefan als nächstes an? Mein Vorschlag: Wenn es mit der WM in Südafrika nichts wird, soll er sich für das nächste Turnier als Bundestrainer bewerben, gemäß des Mottos „Deutschland sucht das Super-WM-Team“.

Noch viel interessanter finde ich jedoch, das unsere beleibte Suchmaschine Google den Sieg von Lena bereits im Vorfeld prognostiziert hat. Da stellt sich die Frage, welche Macht Google wirklich besitzt, denn Wissen ist nun einmal gleichbedeutend mit Macht. Über die weltweiten Suchanfragen zu Interpreten, Downloads, MP3s und Youtube Videos lassen sich sicherlich Tendezen ableiten, wie gefragt ein Star im Bizz Heutzutage wirklich ist. Und Google weiß es. Big Brother is watching you?

Wenn Google immer mit solchen Informationen rausrücken würde, könnten wir demnächst das Ergebnis zu den Bundestagswahlen bereits vor den eigentlichen Wahlen geliefert bekommen. Doch leider hält sich Google hier meistens bedeckt, auch wenn jüngst erst eine Aufschlüsselung der Google AdSense Einnahmen seitens Google veröffentlicht wurden, wahrscheinlich aber nur, um Apple eins auszuwischen, die nämlich weit weniger bei ihrem Werbeprogramm iAd springen lassen. Ein guter Schachzug, sich selber in Geberlaune darstehen zu lassen – Apple schaut dabei dumm aus der Wäsche.

Eines bleibt festzuhalten: Google ist datenhungrig und weiß wahrscheinlich mehr über uns, als der Kollege im Büro, neben dem ich täglich 8 Stunden sitze. Ich bin gespannt, wie sich das Thema rund um Google weiterentwickeln wird, denn das Ganze ist sicher nicht ohne Risiken und Nebenwirkungen zu betrachten, wenn eine Firma so viel Wissen über die Menschheit „anvertraut“ bekommt.

Marcus Lottermoser
Streamer/YouTuber/Redakteur at Myself
Jahrgang '79, seit Ende der '80er nerdiger Gamer. Absolvierte die Ausbildung zum Editor bei der Computec Media AG (PC Games) in Fürth. Kommunikationsdesigner durch die School of Life, Streamer und YouTuber aus Leidenschaft! Google+