Tritton AX Pro PC / PS3 /XBox360 Gaming Headset Review – Ein erster Testbericht

Bereits auf der GamesCom 2010 hatten wir Gelegenheit das neue Tritton AX Pro am Saitek/Mad Catz Stand unter die Lupe zu nehmen. Der Ersteindruck war durchweg positiv. Nun haben wir endlich die Gelengenheit das Tritton AX Pro in einem Review genauer unter die Lupe zu nehmen. Fangen wir mit den ersten Eindrücken in unserem Erfahrungsbericht an:

Unboxing
Geliefert wird das AX Pro in einer großen und stabilen Verpackung. Neben dem relativ schweren Headset sind eine Menge Kabel und Zubehör in der Box sicher verstaut. Was direkt verwundert: Es sind sogar Wechselbezüge für Ohrmuscheln und Kopfband vorhanden. Das sieht man selten. So hat man beim Tritton die Wahl zwischen Stoff, was ich persönlich bevorzuge, und Leder. Man kann zu jeder Zeit mit weniger Handgriffen die Polster austauschen. Das mitgelieferter Zubehör ist erstklassig: USB Anschluss, Anschlüsse für Analoge Audioquellen, ein XBox360 Adapter und sogar ein optisches LWL Kabel ist mit dabei (dies fehlt auf dem Screenshot; das Kabel befand sich noch an meiner Playstation). Das Kabel zur Fernbedienung ist ausreichend lang; hier hat man keine Komfortprobleme. Leider ist das Stromkabel zum Dolby Digital Verstärker recht kurz, so dass man das Kästchen recht nahe an einer Steckdose platzieren muss. Gleiches gilt für das optische Kabel vom Verstärker zur Playstation. Aber ok, immerhin ist ein Kabel dabei, längere kann man sich bei Bedarf auch nachkaufen.

Anschlussvielfalt
Von dieser wird man im ersten Moment erschlagen. Da so viele Kabel beiliegen, weiss man auf den ersten Blick gar nicht, wo welches Kabel nun hinkommt, und wie man das Headset am besten anschließen soll. Zum Glück gibt hier die bebilderte Anleitung schnell Aufschluss. Leider nur in Englisch. Ob nun am PC via Klinke, an der PS3 via optischem Kabel, oder an der XBox360 mit dem beiliegenden Adapter: Man kann nahzezu jedes Gerät anschließen was man im Haushalt in Benutzung hat. Übrigens kann man das Tritton auch an einen normalen DVD/BluRay Player anschließen, sofern dieser über analoge Chich-Ausgänge verfügt. Das macht das Tritton wirklich zu einem multifunktionalen Begleiter. Lediglich das Mikrofon wird neben den o.g. Anschlussmöglichkeiten immer noch zusätzlich über USB angeschlossen. Treiber sind für das Headset nicht nötig, da alle Einstellungen direkt über das „Verstärker-Kästchen“ vorgenommen werden.

Haptik und Tragekomfort
Da im Tritton 8 Lautsprecher verbaut sind (vier pro Seite) ist das Headset relativ schwer. Allerdings wirkt sich dieser Punkt nicht negativ auf den Tragekomfort aus. Das Kopfband bietet auch für große Köpfe genügend Spielraum zur bequemen Einstellung, die Ohrpolster umschließen die Ohren komplett, ohne dabei lästige Druckschmerzen zu verursachen. Selbst Brillenträger wie ich haben hier keine Probleme. Die Verarbeitung wirkt robust, man hat nicht gleich Angst das Headset zu zerbrechen. Dank Wechselbezüge passt sich die Haptik jedem Geschmack an. Hier gibt es nichts zu meckern.

Im nächsten Teil des Tritton AX Pro Testberichtes werden wir dann genauer auf die Kabelfernbedienung, das „Zauberkästchen“ und auf die klanglichen Eigenschaften des Headset eingehen. Stay tuned…

Update: Den zweiten Teil des Tritton AX Pro Testberichtes findet ihr mittlerweile hier.

Marcus Lottermoser
Streamer/YouTuber/Redakteur at Myself
Jahrgang '79, seit Ende der '80er nerdiger Gamer. Absolvierte die Ausbildung zum Editor bei der Computec Media AG (PC Games) in Fürth. Kommunikationsdesigner durch die School of Life, Streamer und YouTuber aus Leidenschaft! Google+