GamesCom: Die Cyborg R.A.T. 9 und andere Saitek Produkte

Unser Besuch bei Saitek began mit einer Irrfahrt durch die entsprechende Halle, erst nachdem wir gemerkt hatten, dass auch in der ESports Zone noch normale Stände waren, kamen wir schließlich doch noch am richtigen Ort an. Der Grund für unseren Besuch bei Saitek war die Vorstellung der Cyborg R.A.T. 9, einer Maus, die vor allem durch viele Einstellungsmöglichkeiten aus der Menge der Gaming Mäuse hervorsticht. So kann man nicht nur Gewichte hinzufügen, sondern auch unterschiedliche Oberschalen über eine Schiene einsetzen und mittels einiger Schraubmechaniken die Proportionen der Maus verändern. Dazu kommt dann auch noch die Möglichkeit, auch bei der Daumenablage verschiedene Module anzusetzen.

Wie bei den Keyboards auch gibt es bei der Rat mit dem Modell Rat 9 mittlerweile das vierte Modell der Serie. Ein besonderes Kennzeichen ist, dass die R.A.T. 9 wireless ist. Hieran scheiden sich sicherlich die Geister, allerdings muss den Skeptikern gleich gesagt werden, dass die Maus mit 2 Akkus ausgeliefert wird, von denen das zweite immer aufgeladen wird, während das erste in Betrieb ist.

Daneben gibt es bei der R.A.T.9 wie auch bei dem kabelgebundenen Bruder der R.A.T.7 einen Precision Aim Modus ähnlich dem, über den wir schon im Zusammenhang mit der Roccat Kone[+] berichtet haben: auf Knopfdruck verändert sich die Auflösung temporär, um ein besonders präzises Handling zu erlauben.

Ungewohnt hingegen ist die Tatsache, dass die Maus eben nicht nur aus Plaste und Elaste besteht, sondern ein Metall Chassis hat. Insgesamt hat sich die Maus in der Hand sehr gut angefühlt, die Verstellbarkeit erlaubt mutmaßlich jedem die passende Größe zu finden und die Featureliste, die wir hier noch nicht komplett dargestellt haben, ist standesgemäß. Wir hoffen, dass wir das Produkt auch zum Testen in die Hand bekommen werden, denn der Ersteindruck war vielversprechend.

Saitek hatte aber noch mehr zu bieten, so gab es verschiedene Headsets und Kopfhörer des Labels Tritton zu testen, die Sleth gut gefallen haben. Auch hier gibt es Modelle in verschiedenen Preissegmenten, unter anderem auch Modelle, die sowohl an die PS3 wie auch an den PC anschließbar sind, was sicherlich für den ein oder anderen, der beide Systeme sein Eigen nennt, interessant sein kann.

Marcus Lottermoser
Streamer/YouTuber/Redakteur at Myself
Jahrgang '79, seit Ende der '80er nerdiger Gamer. Absolvierte die Ausbildung zum Editor bei der Computec Media AG (PC Games) in Fürth. Kommunikationsdesigner durch die School of Life, Streamer und YouTuber aus Leidenschaft! Google+